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Emotionale Kompetenz
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Emotionale Kompetenzin professionellen Beziehungen Verstand und Gefühl sind keine Gegensätze. Auch in der Arbeit spielen unsere Gefühle eine große Rolle. Emotionale Kompetenz heißt, mir der eigenen Gefühle bewusst zu sein und damit umgehen können und andererseits die Gefühlslandschaft anderer Menschen zu verstehen. Wenn ich meine eigenen Gefühle kenne und bewusst damit umgehen kann, lebe ich in Einklang mit mir selbst, bin authentisch im Auftreten und kann mich in sozialen Beziehungen wirksam verhalten. Nähe kann intensiver erlebt, Entscheidungen leichter getroffen, die eigene Kraft deutlich gespürt werden. Wenn ich andere Menschen in ihren Gefühlen verstehe, kann ich den anderen Menschen eher würdigen, Störungen kommunizieren und die Beziehung lebendig gestalten. Das gilt sowohl für die professionelle Beziehung zu den mir anvertrauten Menschen mit Behinderung wie für die Arbeitsbeziehungen zu Kolleginnen und Kollegen, Mitarbeitern und Vorgesetzten. Emotionale Kompetenz ist lernbar. Claude Steiner hat ein Trainingsprogramm entwickelt, dessen Elemente in der praktischen Arbeit mit behinderten Menschen wie im Team angewendet werden können. Im Seminar wird das Trainingsprogramm mit seinen Elementen wie 'kooperativer Vertrag', 'Stroke City' oder 'Action-Feeling-Statement' in Theorie und Praxis vermittelt, im Zusammenleben in der Gruppe erprobt und im Blick auf den Transfer in den Arbeitsalltag reflektiert.
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